Akordify

Akkorde transponieren

Verschiebe deine Akkordfolge und finde passende Griffe für den Kapodaster.

So transponierst du eine Akkordfolge

Füge Akkorde als eigene Zeile ein oder markiere sie im Text mit eckigen Klammern wie [Am]. Verschiebe die klingenden Akkorde mit den Halbtonschritten nach oben oder unten. Wähle einen Kapodasterbund, um die Griffe zu sehen: der Griff liegt entsprechend viele Halbtöne unter dem klingenden Akkord. Die Berechnung erfolgt im Browser. Ungewöhnliche Symbole und mehrdeutige Wörter solltest du anschließend mit dem Gehör prüfen.

Transposition und Kapodaster verständlich erklärt

Ein Halbton verschiebt die klingende Tonhöhe

Bei einer Transposition wird jeder erkannte Akkordgrundton um denselben Abstand verschoben. Aus C wird zwei Halbtöne höher D und aus Am wird Bm. Die Akkordqualität bleibt erhalten: Moll wird nicht automatisch Dur, und eine Septime verschwindet nicht. Dieses Werkzeug verarbeitet die Akkordsymbole, die du eingibst. Es analysiert weder eine Aufnahme noch die gesungene Melodie. Drei Halbtöne höher können einer Sängerin helfen, aber ob die neue Lage wirklich passt, lässt sich nur beim Singen prüfen. Eine Akkordfolge allein verrät nicht den gesamten Tonumfang der Melodie.

Wie ein Kapodaster wirkt

Ein Kapodaster drückt alle Saiten an einem gewählten Bund herunter. Jeder Bund erhöht den Klang eines gleichbleibenden Griffes um einen Halbton. Mit Kapodaster am zweiten Bund klingt ein C-Griff als D. Soll ein Stück in D klingen, während du den vertrauten C-Griff nutzt, muss der Zielakkord D bleiben und der Kapodaster auf Bund zwei stehen. Transponierst du stattdessen C nach D und greifst mit Kapodaster zwei auch noch D, klingt E. Unterscheide deshalb immer zwischen klingendem Akkord und dem Griff deiner Finger.

Ein Beispiel mit mehreren Akkorden

Eine Folge aus C, F, G und Am wird bei einer Verschiebung um zwei Halbtöne zu den klingenden Akkorden D, G, A und Bm. Mit Kapodaster am zweiten Bund können die Griffnamen wieder C, F, G und Am lauten. Für die Stimme klingt das Stück einen Ganzton höher, während die Hand bekannte Griffe spielt. Ist die neue Lage zu hoch, verschiebe die klingende Folge lieber nach unten. Ein Kapodaster erhöht die Tonhöhe eines Griffes; er kann die offenen Saiten nicht tiefer klingen lassen. Dafür brauchst du andere Griffe oder eine andere Stimmung.

Akkordzusätze nicht verlieren

Cmaj7, C7 und Cm7 sind verschiedene Harmonien, obwohl alle mit C beginnen. Beim Transponieren müssen ihre Zusätze erhalten bleiben, statt aus allem einfache Durakkorde zu machen. Ein Schrägstrichakkord enthält außerdem eine Bassangabe: C/E bezeichnet C mit E im Bass. Das Werkzeug verschiebt den Grundton und eine erkannte Bassnote mit der bestehenden Akkordfunktion. Ungewöhnliche Symbole solltest du manuell prüfen, besonders wenn die genaue Basslinie wichtig ist. Kreuz und B können dieselbe Tonhöhe auf verschiedene Weise benennen; die Ausgabe ist keine automatische Harmonielehre für jede Tonart.

Text eindeutig eingeben

Ein Marker wie [C] oder [Am] kann mitten in einer Textzeile stehen. Eine Zeile, die nur Akkordsymbole enthält, kann ebenfalls umgerechnet werden, ohne den folgenden Liedtext zu verändern. Normale Wörter sind jedoch keine Akkordfolge; kurze Wörter können zufällig wie ein Akkordsymbol aussehen. Schreibe für eindeutige Ergebnisse Akkorde getrennt oder setze sie in eckige Klammern. Das Werkzeug setzt den Text nicht neu und korrigiert keine Abstände. Da ein neuer Akkordname länger sein kann, solltest du die Spalten auf kleinen Bildschirmen oder vor einem Ausdruck kontrollieren.

Spielbare Griffe auswählen

Enthält die neue Tonart viele Barrégriffe, vergleiche verschiedene Kapodasterpositionen. Die offenen Formen C, G, D, A, E, Am, Em und Dm sind für viele Gitarristen ein brauchbarer Ausgangspunkt. Ob ein Übergang leicht ist, hängt aber auch von der Reihenfolge und Geschwindigkeit ab. Ein Kapodaster macht nicht automatisch jedes Lied einfacher: an höheren Bünden bleibt weniger Platz auf dem Griffbrett und die Klangfarbe ändert sich. Probiere die Varianten auf deinem Instrument aus und entscheide nach Klang und Handgefühl, nicht nur nach der Anzahl vertrauter Namen.

Ergebnis beim Üben kontrollieren

Beginne mit einer kurzen Akkordfolge, deren Klang du gut kennst. Verschiebe sie um einen Halbton und prüfe einige Grundtöne auf dem Instrument. Mit Kapodaster solltest du die tatsächlich klingende Tonhöhe mit einem Referenzton oder einem Mitspieler vergleichen. Stimme die Gitarre vor der Übung und prüfe sie nach dem Verschieben des Kapodasters erneut. Nutze das Metronom für gleichmäßige Wechsel und suche einfache Lieder oder Anfängermaterial in der Bibliothek. Eingefügter Text bleibt in dieser Browsersitzung; für die Umrechnung brauchst du weder Konto noch eine kostenpflichtige Song-Wiedergabe.

Häufige Fragen zur Transposition

Ändert ein Kapodaster die Tonart?

Bei unverändertem Griff erhöht jeder Kapodasterbund den Klang um einen Halbton. Hier werden klingender Akkord und zu greifende Form getrennt gezeigt.

Wie transponiere ich von C nach D?

Verschiebe die Folge zwei Halbtöne nach oben. C wird D, F wird G, G wird A und Am wird Bm.

Kann ich Liedtext mit Akkorden einfügen?

Ja. Akkorde in eckigen Klammern oder auf eigenen Akkordzeilen werden verarbeitet; gewöhnliche Wörter bleiben unverändert.

Wird mein Text hochgeladen?

Nein. Die Berechnung läuft im Browser. Füge fremde geschützte Texte nur mit entsprechender Erlaubnis ein.